Whisky – Quo Vadis?

 

Einem Whisky ein Finish zu geben hat meistens den Grund, dass entweder die Reifezeit nicht ausgereicht hat, oder die Qualität der verwendeten Fässer eher bescheiden gewesen ist. Dafür werden dann Wein-, Rum-, Cognac- oder auch besondere Sherryfässer für einige Monate Extrareifung herangezogen. Der Erfolg ist meist mäßig, weil nur ein oberflächlicher Geschmack aufgeprägt wird. Über Extremfälle wie den Fishky – ein Finish im Heringsfass  – wurde vor einigen Jahren ja schon berichtet.  Ein deutscher Whiskyhändler hat  jetzt einen gänzlich anderen Weg beschritten.

Um  139,- bietet er  0.5 l eines 12jährigen schottischen Single Malts, der  „als Finish“ über den Busen  Alexa Vargas (ein Playmate 2012) geflossen ist. Angeblich hat jeder Tropfen davon diesen Weg beschritten, richtige Details, etwa zur Destillerie, sucht man hingegen vergebens.  Wir wollen das Produkt hier nicht bewerben, und hoffen für Alexa, dass ihre silikongestützten Arbeitsmittel keinen Schaden genommen haben. Wer neugierig ist, braucht auf YouTube nur die Begriffe Alexa und Whisky einzugeben, um sich das Making-of reinzuziehen 🙁

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