Clubausflug in die Südoststeiermark

Der Bus war voll, der Himmel blau und unser Programm vielversprechend. Der erste offizielle Clubausflug führte uns in die Südoststeiermark, rund um die Riegersburg. Die erste Station war für die Schokoholics unter uns das Paradies schlechthin: die Zotter Schokolademanufaktur. Wir beschränkten uns dort auf das Wesentliche – Verkosten und Einkaufen – denn die Tour durch das Werk hatten die meisten von uns schon mehrmals absolviert. Salzburger Craft-Bier half über den Zuckerschock hinweg und nach nicht einmal einer Stunde waren wir bereit für die nächste Station.

 img_0319img_0317img_0316Die Fromagerie zu Riegersburg, oder wie der Käsesommelier sich dort selbst nennt, der Cheeseartist, hat sich voll und ganz der Kunst der Käseverfeinerung verschrieben. Das beginnt mit seinen Besuchen bei den lokalen Milchbauern und Käseerzeugern, die von ihm den Feinschliff in der Kunst der Käseproduktion bekommen. Nur die besten Produkte nimmt er dann in sein Gewahrsam und ergänzt und komplettiert die Reifung in den eigenen Räumen. Gut verkleidet finden wir in den Reiferäumen dann Schafsgupferl mit Goybeeren, Almkäse im Kräuter- und sogar Hanfmantel, Blauschimmelkäse von der Ziege mit Zotter-Schokoladestückchen, und das was aussieht wie alter Felsen ist „einfach“ gut gereifter Gouda, so ca. 3 Jahre alt … zum Verkosten all dieser Spezialitäten gibt es natürlich einen passenden Wein aus der Gegend, einen Muscaris von Ploder-Rosenberg.

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So gestärkt geht es zur nächsten Station, der Essig- und Edelbrandmanufaktur Gölles. Dort empfängt uns die Chefin des Hauses als VIPs und der jüngste Sohn führt uns durch die Anlagen. Neben dem großartigen Erlebnisweg, auf dem man alle seine Sinne testen und trainieren kann, sind das Essiglager und die Brennanlage – kupferne PotStills –  die Highlights der Führung. Wir kosten alles und als wir glauben, durch zu sein, gibt es als Draufgabe noch das brandneue Whiskylager als Draufgabe zu sehen. Schon seit Jahren beschäftigte sich Alois Gölles mit dem Brennen von Korn in jeder Art und jetzt nach ausreichender Reifezeit in unterschiedlichsten Fässern ist der erste Whisky in Flaschen gefüllt worden.

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Der Name Brexit für diesen Whisky soll in bewusster Anlehnung die Loslösung von britischen Malts und die Eigenständigkeit dieses Produktes betonen. Wir verkosten nicht nur den fertigen Whisky, sondern auch alle Ausgangsbrände, die dazu vermählt wurden. Besonders ein Roggenwhisky aus ehemaligen spanischen Oloroso-Sherryfässern hatte es uns angetan. Die Stimmung war gut und konnte nicht einmal von der halblustigen Darbietung in einer lokalen Groß-Buschanschank angekratzt werden 😉

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