Ardbeg Day – in Graz

 

Wie kann man den Ardbeg Day feiern, wenn man keine Embassy mit der Sonderabfüllung in der Nähe hat?  Ganz einfach man trifft sich zu viert in einem gepflegten Garten und spielt Ardbeg-Crocket. Der Abschlag beginnt mit BLASDA, die zart getorfte Variante mit 40% passt perfekt für den Einstieg. Beim zweiten Tor lauert die erste Gefahr: AIRIGH NAM BEIST, kräftig-wuchtig mit 46% macht seinem Namen alle Ehre. Es folgt ein Höhepunkt: der ALLIGATOR, die limitierte Committee-Version mit voller, reifer, süßer Kraft, die ewig lange anhält. Dann die Richtungsänderung, es geht zurück  mit UIGEDAIL, eine vanillige Note, unterstützt von reifen Äpfeln und Sternanis. Die 54.2% kommen malzig-rauchig rüber und trotzdem wirkt er leicht. Nochmals eine Kurve, hier wartet der VERY YOUNG mit seiner brutalen Kraft, der erste Ardbeg, der nach der Neueröffung 1998 destilliert und 2004 mit 58.3% abgefüllt wurde. Wir sind kurz vor dem Ziel, der letzte Schlag bringt uns zum SUPERNOVA, die 58.9% lösen am Gaumen eine Phenolexplosion aus. Wir sind im Ziel.

Wer das Spiel gewonnen hat? Nun, das Ergebnis war jeweils indirekt proportional zur konsumierten Ardbeg-Menge und der Autor dieser Zeilen wurde wegen fortgesetzter Regelverletzungen aus der Wertung genommen 😉

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