Die Küchenschlacht ist tot

 

Na ja, vielleicht nicht ganz, aber sie war gestern. Die Kochprofis? Ja, die sind auch net … und Hell‘s-Kitchen?  Ist ein Kindergeburtstag !

Der neue Standard bei Kochevents kommt vom IWCA: Whisky & Food, ein Whiskyseminar der anderen Art.

Nach monatelangen internen Diskussionen, aufreibender Suche nach einer geeigneten Location, mit professioneller Unterstützung bei der Rezeptzusammenstellung und schließlich mit viel Geduld bei unseren familiären Testessern, gab es endlich grünes Licht für die Veranstaltung und am letzten Freitag war es dann soweit:

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foto-9100-2 FullSizeRenderDrei mächtig engagierten Hobbyköchinnen und einem -koch standen 15 erwartungs-hungrige Teilnehmer gegenüber, die zum Teil mit eigenem Messer und Schürze bewaffnet, sehr aktiv in das Geschehen eingriffen.    Vier Stunden lang wurde gemeinsam gerührt und geschüttelt, gemixt, gebraten und gekocht, mit viel Liebe zum Detail dekoriert und serviert und letzendlich alles komplett aufgegessen.

foto-9101-2 Pralinen impfenDie Herausforderung war ja nicht nur, den richtigen Whisky in jedem Rezept zu verwenden, sondern auch, einen passenden Single Malt zum jeweiligen Gericht zu trinken. Bei insgesamt 8 Gängen also keine leichte Aufgabe, eine ruhige Hand zu behalten. Der Whisky half auch sicher über die anfängliche Nervosität hinweg und die Tatsache, dass es keine Verletzten in der Küche gab, zeugt vom sorgsamen Umgang damit :)

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Das Lob der Gäste am Ende des Abends ließ uns alle Anstrengungen vergessen und schon kreisen die ersten Gedanken um eine Folgeveranstaltung evtl. mit herbst- oder winterlichen Rezepten …

Unser Dank geht an die kochbegeisterten Clubmitglieder Gerti, Marion, Jenny und Horst, die mit ihrem Engagement das Ganze erst möglich gemacht haben, an Brigitte, die geduldige Küchenchefin des Cafe Phönix, die uns ihre gesamte Einrichtung anvertraute und schließlich an Stefan Eder vom gleichnamigen Wellnesshotel in St.Kathrein am Offenegg, für die Praxistipps und die tollen Rezeptideen, im Besonderen für die gebackenen Schokopralinen seiner Frau, der Konditoren- und Patissierweltmeisterin, Eveline Wild…

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Whisky & Food

„Die Idee, Whisky mit Essen zu kombinieren wird noch mancherorts als merkwürdig angesehen, allerdings gibt es ein wachsendes Interesse daran, den Whiskygenuss mit passenden Gerichten zu erweitern.“ (Quelle Wikipedia: Whisky with Food)

Haggis tradAm Freitag, 26.Juni ist es soweit: wir starten unser Spezialseminar „Whisky & Food“. Die Rezepte sind getestet, die Whiskies ausgewählt, eine Einkaufsliste erstellt. Morgen Abend noch die letzten Vorbereitungen, und dann kann es losgehen.

Wer jetzt ein Ticket hat: Neugier und Appetit mitbringen und idealerweise mit den Öffis anreisen. Hand anlegen beim Zubereiten ist ausdrücklich erwünscht, aber keine Pflicht.

Wer kein Ticket hat:  einfach Interesse für’s nächste Mal anmelden.

Ach ja, und Haggis ist nicht dabei 😉

Clubabend Juni

ClubAm Donnerstag, 18.Juni findet unser Juni Clubabend statt. Aufnahmezeremonie, Neuigkeiten aus dem Club und ein Welcome-Dram vom Ardbeg Perpetuum für jedes Mitglied.  Um 20:00 im Steirerpub.

Perpetuum – die Letzte

Ardbeg Perpetuum – mittlerweile haben alle über diese Feis Ile Abfüllung geschrieben – nur wir fehlen noch. Das ändert sich jetzt.

Man kann diesen Whisky verkosten, analysieren, vergleichen und beschreiben. Man kann auch viel darüber diskutieren, ob er einem 200 Jahre Jubiläum angemessen ist.

Man kann ihn aber auch ganz einfach trinken. Das haben wir getan – am letzten Montag, dem 1.Juni, abends. Nach einer halben Flasche war uns klar: das ist Ardbeg, wie er sein soll. Nach dem Softie-Erlebnis vom letzten Jahr („Auriverdes“), gibt es heuer wieder etwas für echte Ardbeggians und das macht Freude. Vielleicht auch, weil für jeden was dabei ist: junge, ungestüme Kraft wird abgemildert durch Zitrusfrische, dann kommt breite Schokolade, die am Ende wiederum kräftigem Rauch weicht und einen leicht salzigen Eindruck hinterlässt.

Feis Ile 2015 ArdbegWas wir noch bestätigen können, ist seine hervorragende Eignung als Speisenbegleiter. Steaktoast, teilweise mit Käse überbacken, macht Lust auf mehr. Und das ist diesmal kein Problem.

Da es trotz der wie immer etwas nebelhaften und gerne auch ein wenig bewusst missverständlichen Ankündigungen im Vorfeld genug davon gibt, eignet sich Ardbeg Perpetuum weniger als Spekulationsobjekt, sondern sollte – siehe oben – einfach getrunken werden. Dafür wurde er schließlich gemacht.

Wir danken an dieser Stelle unserem Mitglied Schuly, der diesen und noch weitere Perpetua (hoffentlich stimmt dieser Plural) vom Ardbeg Day aus Wien mitgebracht und sogleich geöffnet hatte. Der Rest der Flasche ist ab sofort im Steirerpub gegen harte Währung erhältlich :)

Feis Ile 2015 – die Abfüllungen

Das Festival naht und die Destillerien geben langsam ihre besonderen Abfüllungen dafür bekannt. Im Großen und Ganzen bleiben dabei alle bei ihren bewährten Mustern:

  • Laphroaig mit einem neuen Cairdeas,
  • Bowmore und Bunnahabhain mit je einer teuren und einer leistbaren Abfüllung
  • Ardbeg mit einem wie immer lange vorab annonciertem Marketing-Highlight
  • Bruichladdich diesmal mit Jim McEwans Lieblingskreation, einem Black Art
  • Kilchoman zum 10-Jahres-Jubiläum mit einem entsprechenden Vatting
  • Lagavulin und Caol Ila mit je einem Tripple-Wood Experiment

Hier die Abfüllungen im Einzelnen:

Feis Ile 2015  Lagavulin Caol IlaCaol Ila 1998, 57.3%

3fach gereift: ganz klassisch in amerikanischer Eiche, dann der Kick in Moscatel-Fässern und zum Schluss ein sanfter Abschluß in Puncheons.  Verfügbar 1500 Flaschen zu je £ 99,-

Lagavulin 1991, 59.9%

3fach gereift: zuerst in neuer Eiche, dann PX und schließlich ebenfalls ein sanfter Ausklang in den Puncheons.  Ausreichend (3500) Flaschen zu einem Preis von £ 128,-

Bruichladdich Black Art „High Noon“ eine Valinch-Edition, also zum Selbstabfüllen. Genug für 1881 Flaschen zu je (nur) 50cl, dafür mit £ 100,- kein Schnäppchen.

Laphroaig Cairdeas NAS, 51.5% (Gerüchte sagen, es sei ein 2003 Jahrgang). Die Gerste für diesen Whisky wurde komplett in den Laphroaig Malting Floors gemälzt. Interessant vielleicht ein Vergleich mit den letztjährigen Cairdeas. Noch kein Preis und keine Flaschenanzahl bekannt

Bowmore NAS – der leistbare: 55.7%: ausschließlich gereift in neuer Eiche – leider als NAS (no age statement) abgefüllt. Verfügbar sind 1000 Flaschen in 2 Tranchen (700+300) zu je £ 55,-

Bowmore Vintage 1988, 26y, reine exSherryfass Reifung, damit auch ein wenig teurer. Die 248 verfügbaren Flaschen gibt es um je £ 350,-

Als dritte Bowmore Option wird es noch eine Valinch-Variante geben. Aus einem 2002 Oloroso Fass kann man sich selbst in der Destillerie eine Flasche um £ 80,- füllen

Feis Ile 2015 BunnaBunnahabhain Rubha A’Mhail, 11y

Keine Details noch verfügbar, es soll sich aber um eine Mischung mehrerer exSherry Fässer handeln. Die Menge von 1200 Flaschen lässt auf auf einen annehmbaren Preis hoffen.

Bunnahabhain Moscatel, 18y, komplett über die ganze Zeit in einem Moscatel-Fass gereift. Sicher ein interessanter Whisky, von dem es nur 250 Flaschen gibt. Wahrscheinlich etwas teurer.

Feis Ile 2015 KilchomanKilchoman 10th anniversary bottling, 58.2%

Ein Vatting von Fässern aus 2005-2012 exBourbon und exSherry, also ein bißchen was von allem was die Destillerie zu bieten hat. Mit 3000 Flaschen verfügbar, muss sich erstmals niemand um 05:00 morgens vor den Toren Kilchomans anstellen. £ 88,80

Kilchoman als Sponsor der Islay Pipe Band hat erstmals auch eine zweite Abüllung rechtzeitig zum Festival vorbereitet. Mit dem Namen der Band auf dem Label, im exBourbon Fass gereift und einem 2monatigem Finish in einem PX-Fass.

Feis Ile 2015 ArdbegArdbeg Perpetuum, NAS 49,2%

Wie üblich im Vorfeld eine Menge (Mis)Information über die Verfügbarkeit der Abfüllung. Sicher ist, dass man sie am Ardbeg-Day (30.Mai) in der jeweiligen Ardbeg Embassy seines Landes bekommt, soferne man rechtzeitig vorbestellt hat … £ 70,-  oder eben danach falls es wieder genug davon gibt, wie bei der letztjährigen Edition 😉

 

Heuer werden auch wieder einige unabhängie Abfüller beim Feis Ile sein und im Rahmen ihrer eigenen Events auch spezielle Abfüllungen anbieten:

Feis Ile 2105 DLFeis Ile 2015 Islay HouseFeis Ile 2015 SMWSDouglas Laing: Old particular Laphroaig 2001, 14y, 48,4%  636 Flaschen ca. £ 90,-

SMWS: 3.243 Dark Flamenco Gypsy (17y Bowmore), 57,1%  £ 80-120

Islay House bottling: Bruichladdich Port Charlotte 2004, 55%, 334 Flaschen

 

Noch ein Tip für alle, die später in diesem Jahr nach Islay kommen:   die meisten dieser Abfüllungen wird man in unserem Basislager auf Islay, dem Ballygrant Inn, verkosten können.

 

 

 

 

 

 

 

 

Clubabend

Letzte Woche hatten wir eine fantastische Ardbeg-Verkostung. Obwohl mit 30 Gästen ausgebucht, konnten wir noch einige Sitzgelegenheiten für Zuhörer und „Mitkoster“ bereitstellen. Neben einem geschichtlichen Überblick der Brennerei und zahlreichen Videobeispielen für gelungenes Marketing waren sicherlich die Renaissance-Abfüllung sowie die alte 11jährige PotStill Abfüllung die Highlights des Abends. Der Seminarraum des Phönix-Zentrums in Graz hat sich als Rahmen für solche Veranstaltungen bestens bewährt und wir freuen uns schon auf die nächsten großen Events dort.

InititationsritualDie nächste normale Veranstaltung ist allerdings unser Clubabend für Mitglieder und Anwärter. Heute, Donnerstag, 21.Mai um 20:00 im Steirerpub, treffen wir uns – nicht nur zum gemeinsamen (Whisky)Genuss und üblichen Gedankenaustausch, sondern auch ganz speziell, um einen Anwärter für die Mitgliedschaft besser kennenzulernen und durch das Initiationsritual zu begleiten :)

Ardbeg-Tasting: Ein Abend für Freunde der torfig-rauchigen Single Malts

 

Morgen Abend ist es soweit und es gibt noch 5 Plätze:  Ein Tasting-Event der besonderen Art. Das Islay Whisky Chapter Austria präsentiert neben den aktuellen Abfüllungen der Islay Destillerie und der letztjährigen Festival Edition Auriverdes auch noch Schätze aus längst vergangenen ArdbegTagen, wie den Renaissance, der die Wiederauferstehung Ardbegs einleitete oder eine besondere 11jährige Ardbeg PotStill Edition, die damals nur in einer Auflage von 48 Flaschen auf den Markt kam.

 Ardbeg AUnd das ist die Tastingline:

  • Ardbeg 10, 46%
  • Ardbeg Auriverdes, 49,9%
  • Ardbeg Uigeadail, 54.2%
  • Ardbeg Corryvreckan, 57,2%
  • Ardbeg Renaissance, 55,9%
  • Ardbeg PotStill Edition 11, 55%

Dazu optional: Samples von Galileo, Ardbog, Very Young, Douglas Laing Single Casks 1975 & 1972 gegen Aufpreis und soweit verfügbar.

Der Unkostenbeitrag von € 39,- für Gäste und Interessenten beinhaltet neben der Tastingline auch einen kleinen Snack zwischendurch, vorbereitet von der hervorragenden Küche des Cafe Phoenix.

Die Veranstaltung ist mit 30 Teilnehmern absolut limitiert, eine Anmeldung bis spätestens 12.5. ist unbedingt erforderlich unter info@islaywhiskychapter.at. Es gilt die Reihenfolge der Einzahlungen auf das Easybank-Konto: AT891420020010403430

Hier nochmals Zeit und Ort:  Mittwoch, 13. Mai 2015 um 19:30 im Seminarraum I, Café Phoenix, Münzgrabenstrasse 103, 8010 Graz

Ein whiskyreiches Wochenende

Galerie

Diese Galerie enthält 74 Fotos.

liegt hinter uns. Die 7.Wiener Whiskymesse ist Geschichte und wir konnten einige sehr interessante Kontakte knüpfen, Vereinbarungen für die nächste Grazer Whiskymesse treffen und schon eine ganz besondere Veranstaltung in Graz für Mitte Mai fixieren. Details dazu gibt’s hier an … Weiterlesen






7.Wiener Whiskymesse

 

Whiskymesse WienAlle zwei Jahre findet die Whiskymesse in Wien statt. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit. Es werden Vertreter aller namhaften Destillerien, unabhängigen Abfüller und Händler dort vertreten sein. Alle Fragen werden beantwortet, alle Abüllungen gibt’s zu kosten. Ein Besuch auf dieser Messe zahlt sich also wirklich aus.

Wir werden dieses Mal nur mit einem Ministand vertreten sein und sind gleich nebem dem PotStill Stand zu finden. Da wir ja keinen Whisky verkaufen, wollen wir nur Informationen über den Club und seine Tätigkeiten liefern. Wir freuen uns auf viele interessante Kontakte und ein whiskyreiches Wochenende :)

Drowning the Shamrock

Drowning the shamrockSt.Patrick’s Day.

Kein weiterer Kommentar notwendig, oder? Um den irischen Nationalheiligen ranken sich unzählige Geschichten. Seine echte Geschichte ist allerdings nicht so leicht herauszufinden. Es gibt zwar ein paar unstrittige Eckpunkte, aber die vielen Mythen und Legenden verwischen das Bild ein wenig.

Das beginnt schon mit seiner Geburt.

Er ist in Wales geboren, als Sohn wohlhabender Eltern mit römischem Hintergrund – oder doch in Schottland in Old Kilpatrick, nordwestlich von Glasgow? In der Schule war er eher wenig aktiv, wie die mangelnden Lateinkenntnisse in seinen späteren Schriften zeigen. Bis zum Alter von 16 Jahren – da hatte er noch den Namen Maewyn oder Succat oder auch beide, lebte er sehr weltlich. Dann, von irischen Piraten nach Irland verschleppt, musste er jahrelang als Sklave Schafe hüten in einem wenig zivilisierten Land ohne Infrastruktur. Irgendwann in dieser Zeit hatte er eine Eingebung oder einen Traum, der ihn dazu brachte zu flüchten. Mit dem Schiff nach Frankreich oder doch zurück nach Britannien? Auf jeden Fall war er weg von Irland und fand einen Gönner, der beschloß einen Priester und Bischof aus ihm zu machen. Als es soweit war, kehrte er – wieder inspiriert durch einen Traum – zurück nach Irland und wurde dort Nachfolger des ersten irischen Missionars Palladius, der das Klima dort nicht vertrug.

Im Laufe seiner fast dreissigjährigen Missionarstätigkeit soll er viele beeindruckende Auftritte und sogar Wunder vollbracht haben.

So z.B. sagt die Legende, dass St.Patrick alle Schlangen aus Irland vertrieben hat. Es gibt dort auch heute tatsächlich keine Schlangen, aber die gibt’s in Neuseeland auch nicht, und dort war er nachweislich nicht … vielleicht liegt’s ja auch daran, dass Irland eine große Insel ist und die meisten Schlangen nicht im Meer schwimmen wollen …

Die Druiden, die durch die Christianisierung nach und nach ihre Jobs verloren, waren St.Patrick nicht sehr freundlich gesinnt und wollten ihn gelegentlich sogar vergiften. Das hatte aber nie geklappt und St.Patrick, der einer Überliefung nach den Schlüssel zu Hölle hatte, zeigte den Druiden, wie es dort zuging und die meisten von ihnen ließen sich dadurch bekehren.

Er hielt sich genau an die Fastenzeit und zog sich für 40 Tage in die Berge zurück, wie einst Moses es getan hatte. Dabei erschien ihm jede Nacht ein Engel, mit dem er sich immer unterhielt. In einem dieser Gespräche verlangte er, dass er später einmal selbst über alle Iren richten dürfe, wenn einst der Tag des Jüngsten Gerichtes gekommen wäre. Das, verbunden mit seiner Drohung, den Berg sonst nicht mehr zu verlassen, wenn sein Wunsch nicht erfüllt werde, war dann vielleicht doch ein wenig zuviel – die Antwort von OBEN ist nicht überliefert. Das hat aber die Iren nicht davon abgehalten, den Berg später Croagh Patrick zu taufen und auch heute noch als Pilgerstätte immer wieder aufzusuchen.

StPatrickPoemsWer den heutigen Tag eher für einen traditionellen Umtrunk als für religiöse Exerzitien nützen möchte, ist damit auch auf der richtigen Seite. St.Patrick hatte einmal seine liebe Not, einigen aufgebrachten Heiden das Wesen der Dreifaltigkeit zu erklären. Ist ja auch nicht leicht, die Ausagen über einen Gott, der gleichzeitig in drei Varianten aufritt und doch nur einer ist, zu belegen. Dabei – so wiederum die Legende – fiel sein Blick zu Boden und er sah ein Kleeblatt. Er pflückte es und zeigte den Ungläubigen drei gleiche Blättern die auf einem Stengel wachsen. Besser kann man nicht argumentieren.

Das Kleeblatt wurde damit zum Symbol und findige Iren nutzten es sogar, um die Fastenzeit ein wenig abzumildern. Sogar für strenggläubige Katholiken war es da in Ordnung,  ein frisches Kleeblatt in ein Glas mit Whiskey zu geben, es anschließend über die linke Schulter zu werfen (das Kleeblatt) und den Whisky auf ex zu trinken. Drowning the Shamrock war geboren. Übrigens, das ist auch der Grund warum auf ein gutes Guiness oft ein Kleeblatt in den Schaum gezeichnet wird. Wir sollten also solche alten Traditionen ehren und heute das eine oder andere Kleeblatt in die Tasche stecken bevor wir in das nächste Pub eilen, um grünes Bier zu trinken.

Auf St.Patrick.